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..:: Kolumnen: Nef´s Voice ::..

28.09.07-Weight Cutting

Autor: Nefercheperur - gepostet am 28.09.2007

Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Nef`s Voice. Eines der groessten Probleme die dieses Jahr im Mixed Martial Arts diskutiert werden, ist der Steroidmissbrauch durch etliche positive Tests die bekannt wurden. Ich denke Beispiele gibt es genug und kennt jeder. Anfang der Woche verkuendete Diego Sanchez das er darueber nachdenkt in die Lightweight Division zu wechseln, und das moechte ich nutzen um in dieser Kolumne ueber ein Problem im MMA zusprechen, das noch weiter verbreitet ist und ich fuer ein groesseres Problem halte als die Steroide, naemlich das Weight Cutting. Im Gegensatz zu Steroiden ist das Weight Cutting im Mixed Martial Arts nicht verboten, und somit kann man den Fightern keinen Vorwurf machen, sie bewegen sich im System und nutzen die “Luecken“ aus um sich einen Vorteil zu verschaffen. Aber was genau ist Weight Cutting, wie funktioniert es, was sind die gefahren, und wie kann man das Problem loesen?

Weight Cutting war schon immer ein aktzeptierter Teil im Kampfsport, vorallem im Amateur Wrestling, das von den Coaches unterstuetzt und gefoerdert wird. Dennoch ist Weight Cutting fuer einen Fighter eine sehr persoenliche Entscheidung, ich weiss das nur zugut aus eigener Erfahrung. Einige Fighter fuehlen sich durch das Weight Cutting staerker, schneller und Mental besser, andere wiederrum fuehlen sich schwaecher, langsamer und mueder. In meinen Abschluss Jahr habe ich es zwei Monate selbst ausprobiert, und erfuhr die schlechteste aber auch gleichzeitig die lehrreichste Erfahrung die ich im Amateur Wrestling sammelte. Ich habe normal 195 Pounds gewogen, und habe gedacht ich trette mal in der 177 Pounds klasse an....grosser Fehler. Nach drei Matches, kamen Wrestler aus der 167 Pounds Klasse in meine Division, und schubsten mich rum als waere ich ein niemand. Ich hasste jeden Moment davon. Die Folge davon war, das es ueberhaupt keinen Spass mehr machte, das Training das ich vorher so liebte, wurde zu einer Qual. Nun ihr werdet euch fragen, wie es moeglich war physisch und Mental stark in die Matches zugehen? Nun es war nicht moeglich, aber ich hielt es zwei Monate durch, weil ich damals es fuer das richtige hielt, und meine Mentalitaet “No pain, no gain“ war. Mein Coach hat mich dazu nicht gebracht, er meinte es sei meine Entscheidung. Die Folge davon war, das ich beschissen war, das ich kein Erfolg hatte selbst als ich zwei Gewichtsklassen unter meiner normalen antrat. Ich war ein durchschnittlicher Wrestler damals, besiegte die unterdurchschnittlichen, aber nie die guten.

Meine Erfahrung Weight Cutting betrieben zuhaben, hat mich viel geleehrt. Es hat mir beigebracht das man nicht unbedingt besser wird wenn man Weight Cutting betreibt, und das es nicht nur Kraft und viel aufwandt erfordert, sondern auch die Einstellung zerstoeren kann. In der Zeit in der man neue Techniken und Strategien trainieren sollte, war mein Ziel jeden Tag das vorgeschriebene Gewicht zuschaffen, und jeden Tag eine Anzahl von Pounds zu verlieren. Von den ganzen Nebenerscheinungen in anderen Bereichen des Lebens mal ganz abgesehen. Wenn man mit Logik argumentiert, muesste man sagen ich haette die kleinen Kerle die nicht so stark waren wie ich besiegen muessen. Aber ich tat es nicht, ich lernte das es in jeder Gewichtsklasse gute Wrestler gibt, und um die zuschlagen, muss man ein guter Wrestler werden. Aber es ist natuerlich leichter gesagt als getan einem Jugendlichen zusagen das er kein Gewicht cutten soll. Manchmal muss man Erfahrungen selber machen. Ich habe gelernt das ich besser nicht eine Gewichtsklasse runter trainiert haette, sondern lieber eine Gewichtsklasse rauf gegangen waere, wo ich spaeter herausfand das ich um einiges schneller bin als einige schwerere Gegner. Das Training machte wieder Spass, und ich gehoerte nichtmehr zu den Leuten die im Trainings Raum voellig ausgebrannt und erschoepft standen. Dazu muss man sagen, das das Weight Cutting nicht immer schlecht ist, ein paar Pounds machen nichts, aber es soll aufzeigen, das es auch nicht immer gut ist.

Aber gehen wir mal zum MMA, wie jeder weiss begann das MMA ohne Gewichtslimits. Gerade in der UFC konnte man kleinere aber talentiertere Fighter sehen, wie sie groessere untalentierte Fighter besiegten, vorallem zunennen ist hier Royce Gracie. Wenn ein kleinerer aber viel besserer Fighter auf einen grossen aber schlechten Fighter trifft, dann kann man das groessere Gewicht mit den Faehigkeiten neutralisieren. Als jedoch die Fighter in jedem Gewicht besser wurden, und somit es eine groessere Ausgeglichenheit gab, brauchte es Gewichtsklassen, und wie jeder Kampfsport in der es Gewichtsklassen gibt, wurde auch im MMA schnell das Weight Cutting entdeckt. Das Weight Cutting ist keinesfalls etwas neueres, im Amateur Wrestling geht es zurueck in die 50er Jahre, und vielleicht noch viel frueher. Die American Medial Association warnte bereits 1967 vor dem Problem im Amateur Wrestling, und 1976 war es das American College of Sports Medicine das eine Studie ueber das Weight Cutting veroeffentlichte. Doch zurueck zum MMA, viele Fighter betreiben das Weight Cutting, ein Tito Ortiz gab schon zu das er bis zu 15 Pounds locker schafft, ein Sean Sherk hat vor seinem Fight gegen Kenny Florian einen Bericht darueber geschrieben das er 20 Pounds schafft, und bei Matt Hughes sind es in der Regel auch 10-15 Pounds. Auch ein Tim Sylvia muss jedesmal Weight Cutting betreiben um das 265 Pounds Gewichtslimit zuschaffen in der Heavyweight Division. Das sind nur vier von vielen vielen Beispielen die man nennen koennte. Man sieht also, etliche Fighter verringern ihr Gewicht um dann eine Gewichtsklasse unter ihrer normalen Gewichtsklasse anzutretten, um einen Kraftvorteil zuhaben. Das Gewicht bekommt man nachdem Weight In wieder drauf, und man ist somit im Fight schwerer, und moeglicherweisse staerker als der Gegner (vorausgesetzt der macht nicht das gleiche). Im MMA findet die Weigh In`s einen Tag vor dem Event statt, das gibt den Fightern 20 bis 30 Stunden Zeit den Koerper wieder zu fuellen nachdem Weight Cutting, und somit sich einen erheblichen Vorteil zu verschaffen.

Nun jeder kann sofort sich ein paar Wege ausdenken wie man schnell Gewicht verliert. Man kann aufhoeren zu essen, und zu trinken, du kannst trainieren mit Gewichtswesten, oder man kann in die Sauna gehen fuer eine halbe Stunde. Jeder dieser Methoden kann effektiv sein fuer einen Fight um Gewicht zu verlieren, wenn sie korrekt durch gefuehrt werden. Das Problem liegt aber nicht nur darin das Gewicht zu verlieren, sondern es vor dem Fight wieder drauf zubekommen, und genau da gibt es die groessten Probleme! Einfach nur Essen und trinken, fuehrt unweigerlich zum Problem. Aber fangen wir vorne an, beim Weight Cutting selbst. Eine gesunde Diaet ist Grundvoraussetzung fuer die folgenden Erklaerungen. Bevor man mit dem Weight Cutting beginnt, sollte man 10-12 Pounds innerhalb des Gewichts sein das man erreichen will. Mehr als das, kann ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen. Der einfachste Weg mit dem Weight Cutting zubeginnen ist einfach die Fluessigkeitsaufnahme zu verringern oder einzustellen. Der Koerper verliert die ganze Zeit Fluessigkeit durch das Atmen, Schwitzen und Urinieren. Wenn man also keine Fluessigkeit mehr aufnimmt, wird man Gewicht verlieren. In 24 Stunden kann man so 5-6 Pounds verlieren wenn man nichtsmehr trinkt. Diese Methode sollte man 24 Stunden vor dem Weigh In beginnen, man kann jedoch die Methode auch noch erweitern. Wenn man 3-4 Tage vor dem Weigh In mehr trinkt als sonst, produziert der Koerper mehr Urin als normalerweisse, und man kann somit nochmehr Gewicht verlieren.

Der zweite Schritt beim Weight Cutting, ist das Schwitzen um Gewicht zu verlieren. Das erreicht man durch verschiedene Wege, und man kann 5-10 Pounds nochmal verlieren. Die Gefahr dabei ist jedoch das man Muede und Kraftloss wird, wenn man zuviel schwitzt. Methoden koennen sein das man einfach laeuft, bishin zu einem Training bestehend aus Schlaegen, Kicks, Sprints etc. Die Intensitaet haengt dabei davon ab, wieviel Gewicht man verlieren muss, und wie hoch die Temperatur in der Gegend ist. Beliebt sind auch Plastik Westen, und Gewichtswesten, um die Koerpertemperatur nach oben zubekommen, und den Prozess des Schwitzens zu intensivieren, Gefahr ist jedoch das man ueberhitzt. Denkt daran, ich spreche hier von 10 Pounds die man innerhalb von 24 Stunden verlieren muss, weshalb der Weight Cutting Prozess nicht so intensiv sein muss. Auch unnoetig zu erwaehnen ist, das bereits etliche Athleten schon gestorben sind, bei diesem Prozess, doch dazu spaeter mehr. Die dritte Methode um zu Schwitzen, ist das heisse Baden/Duschen oder die Sauna. Die Sauna ist der effektivste Weg um Gewicht zu verlieren, wobei man 15-30 Minuten Intervale einlegen sollte, um das Gewicht zu kontrollieren das man bereits verloren hat. Ein weiterer Weg zum Weight Cutting ist das leeren des eigenen Darm, ihr waert bestimmt ueberrascht wieviele Fighter das tun. Korrekt ausgefuehrt verursacht es keine schmerzen, oder Beschwaerden, und man kann bis zu 5 Pounds nochmal verlieren. Das Geheimniss dieser Methode liegt darin, das man zwei Tage vor dem Weigh In die Nahrungsaufnahme verringert, und den Darminhalt herausbekommt mit einem natuerlichen Abfuehrmittel. Diese Methode sollte man jedoch nur anwenden, wenn die oben beschrieben Methoden nicht ausgereicht haben. Am ende gibt es noch das Essen. Achtet auf den Blutzucker das dieser normal ist. Das letzte was man will ist, das man Getraenke aufnimmt die Zucker beinhaltet, oder schweres Essen. Am besten man isst ein Balance Bar, der wiegt nicht viel aber bringt etwas Energie und Zucker in den Koerper, waehrend des Weight Cutting`s.

Jetzt sind wir an dem Punkt, wo ihr das Weight Cutting erfolgreich abgeschlossen habt, sagen wir ihr habt das Gewicht geschafft, was nun? Nachdem Weigh In muesst ihr euren Koerper wieder dahin bekommen, wo er vorher war, aber wie gesagt, der groesste Fehler dabei ist, das man sofort mit dem Essen und trinken beginnt. Das wichtigste ist nicht nur das man so schnell wie moeglich den koerperlichen Zustand wieder verbessert, sondern das man es korrekt macht! Die meiste Leute fuellen sich sofort mit Essen nachdem Weigh In, aber das ist das falscheste was man machen kann. Wenn man sofort alles in sich hinein stopft, wird der Koerper nicht gleich alles aufnehmen koennen, und die Folge davon aus, das man sich aufgeblaeht fuehlt. Man sollte nachdem Weigh In alle 30 Minuten kleine Dinge Essen. Es ist zu diesem Zeitpunkt wichtig das man genug Kohlenhydrate zusich nimmt, um den Blutzuckerspiegel wieder auf das normale Level zubekommen. Wenn ihr kleine Dinge isst, und das alle 30 Minuten, wird der Magen sich schnell leeren, und ihr koennt wieder direkt Essen. Man sollte eigentlich bis 3-4 Stunden vor dem Fight diesen Prozess durchmachen, das man alle 30 Minuten etwas isst. Wichtig dabei auch, das ihr das isst, was ihr gewohnt seit, fangt nicht mit irgendwelchen Experimenten an. Wichtiger noch als das Essen ist die Fluessigkeit zurueck zubekommen. Direkt nachdem Weigh In, solltet ihr in regelmaessigen kleinen Abstaenden kleine Schluecke trinken. Um die 10 Pounds die man gewann durch das Weight Cutting auszugleichen, braucht es oft ueber 10 Liter Fluessigkeit die man ueber 24 Stunden zusich nimmt.

Ein Motto von mir ist, versucht niemals etwas neues eine Woche vor einem Fight! Das gilt fuer neue Techniken, fuer neues Essen, neues Equipment, und speziell fuer das Weight Cutting. Weight Cutting ist etwas, was sehr viel Training erfordert. Ihr wuerdet auch niemals eine Technik in einem Fight einsetzen, die ihr zuvor noch nie geuebt habt, und genauso ist es mit dem Weight Cutting. Man muss alles darueber verstehen, und soviel darueber wissen wie moeglich. Man muss wissen was man macht, wie man es macht, wielange es dauert, und wie der Koerper darauf reagiert. Ein weiterer Fehler denn ich schon gesehen habe, ist das Fighter zu Weigh Ins kommen, denken sie haben das Gewichtslimit geschafft, und dann darueber sind. Das passiert wenn Fighter ihre eigene Waage haben, und sich nicht mit der offiziellen Waage zuvor messen (siehe Thales Leites bei UFC 74 als Beispiel). Denkt daran, jeder kann vor dem Weigh In sich bereits mit der offiziellen Waage wiegen lassen. Das ist der einzige Weg um 100% Sicherheit zuhaben, ob man das Gewichtslimit schafft oder nicht. Das schlechteste was man machen kann, ist beim Weigh In ueber dem Limit zuliegen, und dann innerhalb von einer Stunde versuchen das Gewicht zu verlieren. Das bedeutet Stress und Adrenaline, und das will man am wenigsten haben.

Weight Cutting ist eine Kunst, wenn man es richtig macht, kann es einen entscheidenden Vorteil bringen der ueber Sieg oder Niederlage entscheidet. Doch es bringt einen Vorteil der eigentlich verboten gehoert, und das nicht nur aufgrund der Gefahren, sondern auch des Wettbewerbs. Es macht auch als Zuschauer weniger Spass wenn man einen Fighter sieht, der eigentlich nicht sogut ist, aber durch seinen enormen Gewichtsvorteil seine besseren Gegner besiegt. Passiert natuerlich nicht immer, aber es gibt etliche Beispiele davon. Zu den Risiken sei gesagt, wenn man Weight Cutting falsch anwendet, kann das nicht nur zu Niederlagen fuehren, sondern auch zu schwerwiegenden Koerperlichen Folgen, bishin zum Tod! Der 19 jaehrige Billy Saylor aus der Campbell University in North Carolina, der 22 jaehrige Joseph LaRosa aus der University of Wisconsin-La Crosse, und der 21 jaehrige Jeff Reese aus der University of Michigan waren alles Amateur Wrestling die im November/December 1997 verstarben aufgrund des Weight Cuttings. Reese versuchte 17 Pounds zu cutten um in der 150 Pounds Division anzutretten, er trainierte zwei Stunden in einem undurchlaessigen Anzug und starb aufgrund von Dehydration, der Nierenversagen zur Folge hatte. LaRosa und Saylor fuhren Fahrrad mit einem undurchlaessigen Anzug, als sie kollabierten und starben. Das passierte innerhalb eines Monats 1997 und sorgte fuer einen riesen Skandal. Ihr fragt euch, was das mit dem MMA zutun hat? Nun damals gab es genau die gleichen Regeln im Amateur Wrestling wie heute im MMA was das Weight Cutting betrifft, naemlich KEINE! Das Amateur Wrestling hat in der Zwischenzeit viele Regeln eingefuehrt die das Weight Cutting unterbinden, bzw erschwaeren, und eine der wichtigsten Dinge die das MMA noch regulieren muss in naher Zukunft ist das Weight Cutting! Nun das Problem zu loesen, ist garnichtmal so schwierig wie man eigentlich glaubt, das Amateur Wrestling hat es vorgemacht. Regeln die auch im MMA eingefuehrt werden sollten:

-Das benutzen von Saunas ist 24 Stunden vor dem Weigh In verboten, genauso wie undurchlaessige Anzuege!

-Anstatt ein Pound ueber dem Gewichtslimit zuliegen, sollte man die Grenze auf 5 Pounds ausweiten. Sprich ein 185 Pounds Fighter, darf beim Weigh In 190 Pounds wiegen, und nichtmehr wie bisher 186 Pounds. Doch Fighter die ueber dem Gewichtslimit liegen, muessen ein Teil ihrer Fighter Gage an den Gegner abgeben.

-Das Weigh In wird nichtmehr 24 Stunden, sondern drei Stunden vor dem Event abgehalten. Dadurch bekommt man als Fighter nichtmehr die Gelegenheit sein Gewicht das man cuttet wieder rechtzeitig drauf zubekommen, und daher wird man es nichtmehr so stark machen.

-Zu Beginn des Jahres, muss sich jeder Fighter einem Medizin Check unterziehen. Der ist allerdings nur Routine derzeit, sollte aber ausgeweitet werden auf Hydrations Tests und Tests die den Koerperfett Anteil messen. Daraus kann dann der Arzt ermitteln welches die niedrigste Gewichtsklasse ist, in der der Fighter antretten darf. DAS ist eines der wichtigsten Regeln im Amateur Wrestling die das Weight Cutting unterbinden, denn wenn man nichtmehr in der Gewichtsklasse antretten darf wo man Gewicht verlor, dann braucht man auch nichtmehr Weight Cutting betreiben. Als Beispiel ein Tito Ortiz der dann nichtmehr in der 205 Pounds Division antretten duerfte, braeuchte in der Heavyweight Division nichtmehr Weight Cutting betreiben.


Studien haben ergeben das 95% der Coaches im Amateur Wrestling die Regeln zum Weight Cutting die es seit 10 Jahren gibt begruessen, 75% der Wrestler sprechen sich ebenfalls positiv darueber aus. Ausserdem hat eine Studie ergeben das das Weight Cutting im Amateur Wrestling stark zurueck gegangen ist, seit es diese Regeln gibt. Die gleiche Studie im Amateur Wrestling sprach von 67% aller Wrestler die in den USA Techniken von Weight Cutting mal benutzt haben, man kann davon ausgehen das es im MMA eine aehnliche hohe Zahl aktuell ist. Wenn man diese Regeln im Mixed Martial Arts umsetzt, wuerden davon nicht nur die Fighter von dem minimierten Risiko, sondern auch die Fans profitieren! Man wird dann nichtmehr sehen, wie zwei Fighter in einer Gewichtsklasse gegeneinander antretten, wo man schon alleine vom Auge her erkennt, das ein Fighter 20 Pounds mehr wiegt als sein Gegner! Die Gewichtsunterschiede in den Gewichtsklassen werden so weit es moeglich ist durch diese Regeln minimiert, und man wird dann auch mehr Fights sehen, die von den Faehigkeiten der Fighter mehr abhaengt, als von ihrem Gewicht wie es derzeit oft der Fall ist. Oder anders gesagt, gute Fighter werden von diesen Regeln mehr profitieren wie Fighter die sich mehr auf ihre Kraft verlassen als auf ihre Skills! Das kann dem MMA nur gut tun, mal ganz abgesehen von dem hohen Risiko das irgendwann es mal den ersten Todesfall im MMA geben kann aufgrund von Weight Cutting. Man sollte im MMA nicht solange warten bis es den ersten Todesfall gibt bis man die Regeln einfuehrt, wie es im Amateur Wrestling der Fall war, man sollte aus den Fehlern im Amateur Wrestling lernen!
Nefercheperur

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