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..:: W4E Hall of Fame ::..

George Tragos

Autor: Nefercheperur - gepostet am 02.12.2007


“George Tragos was a great wrestler and a great human being. I've learned more from him, about life as well as wrestling, than I could ever possibly repay. It is a great honor to have my name along side his. His coaching was the back bone of my entire career.” Lou Thesz ueber seinen Mentor und Freund George Tragos



George Tragos wurde von euch als 62 Mitglied in unsere Hall of Fame gewaehlt. Lou Thesz nannte ihn den ueberragenden Hooker des 20 Jahrhunderts, und das International Wrestling Institute & Museum honorierte ihre Pro Wrestling Hall of Fame damit, das man sie die “George Tragos & Lou Thesz Hall of Fame“ nannte. Tragos war ein Amateur Wrestler aus Griechenland der 1918-1919 in die USA kam und Professional Wrestler wurde. Er soll an drei Olympischen Spielen teilgenommen haben, und war Jahrelang ein Wrestling Coach, unter anderem bei der University of Missouri wo er das Wrestling Team betreute. Sein beruehmtester Schueler ist gleichzeitig auch einer der groessten Wrestler aller Zeiten, Lou Thesz. George Tragos selbst war ein Middleweight, und wog zu seinen besten Zeiten zwischen 165 Pounds und 210 Pounds, und dennoch hatte er eine Reputation eines gefuerchteten Hookers.

George Tragos wurde am 14 Maerz 1897 in Griechenland geboren. Ueber seine Anfaenge ist nur wenig bekannt. In Griechenland begann er mit dem Amateur Wrestling, 1918 oder anfang 1919 kam er in die USA, wo er am 18 Maerz 1919 in Birmingham, Alabama den AAU (American Athletic Union) Title in der 158 Pounds Klasse gewann. Tragos soll dann Griecheland bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerp, Belgium, und 1924 in Paris, France, sowie die USA bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam, Netherlands vertretten haben. Es gibt jedoch keinerlei aufzeichnen darueber das Tragos daran teilnahm, was jedoch nicht heissen soll das Tragos nicht daran teilnahm. Die Starter Listen damals sind alles andere als komplett, dennoch hat die US Sport Bibliothek der Amateur Athletic Foundation in Los Angeles keinerlei Aufzeichnungen darueber das George Tragos bei den Olympischen Spielen von 1920 bis 1928 teilnahm. Wie gesagt ausgeschlossen ist es dennoch nicht das Tragos daran teilnahm, man findet nur keine Aufzeichnungen darueber. Eine weitere Moeglichkeit die auch wahrscheinlicher ist, waere das George Tragos als Coach bei den Olympischen Spielen fungierte, das wuerde wiederrum auch Sinn machen da Tragos zu jener Zeit bereits Coach des Wrestling Teams bei der University of Missouri war, sowie seit 1922 bereits Professional Wrestler, und daher nichtmehr als Amateur Wrestler antrat.

Das erste Pro Wrestling Match von George Tragos stammt vom 23 Maerz 1922 aus dem Gaiety Theatre in St Louis, Missouri. George Tragos wrestlete bei der Show zu einem Draw nach einer Stunde und 22 Minuten gegen Gus Eisel. Das zweite Match mit Eisel gewann Tragos dann am 11 May 1922 ebenfalls im Gaiety Theatre in St Louis, Missouri. Am 16 November 1922 trat Tragos dann auf Yousiff Ossman und besiegte ihn. Das Match war auf der Underard des Ed Lewis vs Bob Managoff World Heavyweight Title Matches in St Louis. Im Zeitungsbericht das ueber die Show einen Tag spaeter berichtet, wird George Tragos als Wrestling Coach der University of Missouri bezeichnet. Am 2 April 1923 besiegte Jim Londos in Columbia, Missouri Jake Reed ueber Decision, Londos wurde zu dem Match begleitet von seinem Landsmann George Tragis. Zu jener Zeit 1923-1924 kam Promoter Tom Pakiotis nach St Louis. Pakiotis sollte unter dem Namen Tom Packs das St Louis Territory ueber Jahrzehnte bestimmen. Packs setzte dabei auch auf seinen Landsmann George Tragos. Packs lies alle Newcomer zuerst mit George Tragos trainieren, und Tragos als Middleweight liebte es vorallem die Heavyweight Wrestler zu “bestrafen“. Es hiess das 9 von 10 jungen Wrestler den ersten Tag nicht ueberstanden mit Tragos und aufgaben, diejenigen die jedoch das Training ueberstanden, haben nicht nur dann bei Tom Packs Eindruck hinterlassen.

Tragos galt damals schon als gefuerchteter Hooker. Hooker das sind Wrestler die man heute als Submission Wrestler bezeichnen wuerde. Ein Hooker verband seine Wrestling Skills mit Submissions Holds (Hooks) um seiner Gegner zur Aufgabe zubringen. Und genau das war das Ziel dem alles unter geordnet wurde! Jeder Teil eines Koerpers ist ein Ziel fuer eine Submission, jede Position ist eine Position in der man eine Submission ansetzen kann. Hooker waren jedoch nicht nur gefuerchtet von Gegnern, sie waren ein wichtiger Teil eines Systems. Jeder gute Promoter hatte ein Hooker, sei es um junge Wrestler zu testen, sei es als Policeman um seinen Champion zu schuetzen, oder sei es um Matches zu manipulieren. Letzteres war jedoch weit vor der Zeit von George Tragos der Fall. Wie in der Farmer Burns Biographie schon beschrieben, war die Haupteinnahme Quelle im 19 Jahrhundert im Pro Wrestling das Wetten. Das Ziel eines Wrestling Matches war also vorallem das man die Fans dazu brachte, soviel Geld zu wetten wie es geht. Um sicher zustellen das der eigene Wrestler gewinnt, brauchte der Promoter einen Wrestler wo er vertrauen hatte das er nicht verlieren kann, die Hooker. Sie zerstoerten nicht die Gegner in ein paar Sekunden, was die meisten ohne Probleme haetten schaffen koennen, aber so haetten wenige Fans wohl Geld gewettet, was wiederrum weniger Einnahmen bedeutet haetten. Also musste ein Hooker das Match “worken“, was gleichzeitig im 19 Jahrhundert der Beginn des “work“ war. Ein Hooker zog den lokalen Wrestler, bis kurz bevor das Time Limit ablief, und dann besiegte er ihn. Ein guter Hooker konnte nicht nur seinen Gegner gut aussehen lassen, sondern konnte auch seinen Sieg wie ein Unfall aussehen lassen. Dadurch flossen auch die Wetten beim naechsten Match, und trauten sich auch unter den Zuschauern einige Tough Man mit dem Wrestler zu kaempfen. Oft war es der Fall das ein Hooker mit einem Zuschauer oder einem jungen Wrestler antrat, die nichts konnten, und genau da lag die Gefahr. Sputnik Monroe sagte mal darueber:“That's the hardest kind of a guy to wrestle ... the guy that doesn't know how to wrestle, because if you wristlock him or something, he does the exact opposite of what you've trained yourself and learned to do in your career. So there's a specialty in wrestling idiots. You'd always try and give him your head or your hand...You used 'marks' for referees, so they won't count the hometown boy out ... You always had to make them submit.”

Doch gehen wir zurueck ins Jahr 1924. Am 19 Februar 1924 trat Tragos auf der Undercard des Jim Londos vs Renato Gardini Matches im Coliseum von St Louis, Missouri auf. Tragos wrestlete mit Billy Schober zu einem Draw. Am 12 Maerz 1924 wrestleten dann Joe Stecher und Jim Londos in St Louis zu einem zwei Stunden Draw, auf der Undercard besiegte Tragos Speedy Schaefer. Am 6 Januar 1925 besiegte Tragos in 38:07 Minuten nochmal Speedy Schaefer. Am 5 Februar 1925 besiegte Tragos in St Louis Joe Sanderson in 42:25 Minuten. Am 5 Maerz 1925 besiegte Tragos Lee Wykoff in 22:40 Minuten im Coliseum von St Louis. Und am 7 April 1925 besiegte Tragos dann Rex Smith in 42:44 Minuten, ebenfalls in St Louis. Zu jener Zeit half George Tragos Joe Stecher sich auf sein World Heavyweight Title Match mit Stanislaus Zbyszko vorzubereiten, bei dem Stecher 1925 den Title gewinnen sollte. Das gleiche machte Tragos nochmal 1928 als Stecher gegen Ed Lewis antrat. Im Training mit Stecher verletzte sich jedoch Tragos, und konnte am 25 May 1925 nicht auf Tony Deeviche treffen. Am 30 May 1925 bei der Show in St Louis als Stecher den Title von Zbyszko gewann, wird George Tragos als einer der Referee`s angegeben, genauso bei einer Show am 3 July 1925.

Am 19 Januar 1927 kam Jim Londos nach St Louis, und begann mit dem Training fuer sein Match gegen John Pesek. Londos Trainingspartner waren dabei John Maxos, Pete Gonzales, Jack Roller und George Tragos. Auch Pesek trainierte fuer das Match im Red Ball Gymnasium, seine Trainingspartner waren jedoch Joe Zigmund, Glen Wade, Lloyd Carter und George Burns. 1928 bis 1930 trat Tragos dann gegen Wrestler wie Jean LeDoux, Charles Stanton, Frank Judson, Paul Jones, Paul Harper, Buck Olsen, George McDowell und Stanley Pinto an. Interessant wird es dann im Februar 1930, wo Tragos zum erstenmal an die Ostkueste kam. Am 18 Februar trat er in Miami, Florida gegen Mike Romano an. Eine Woche spaeter war Tragos dann in New York City, wo er am 26 Februar 1930 Bill Nelson besiegte. Sein Aufenthalt in New York City dauerte bis April 1930, und er trat dabei gegen Ned McGuire, Mike Romano, George Calza, Ray Steele und George Hagen. Am 9 April 1930 kehrte Tragos nach St Louis zurueck, wo er Jack Ross besiegte. Am 15 April 1930 besiegte Tragos dann in Chillicothe, Missouri George McDowell mit 2-1 Falls. McDowell wurde bei dem Match als Wrestling Coach der Washington University in St.Louis angekuendigt. Tragos wurde damals angekuendigt als ehemaliger Coach der University of Missouri. Tragos gewann indem Match den ersten Fall nach einer Stunde und 40 Minuten. McDowell hollte sich nach 6:10 Minuten schnell den zweiten Fall, bevor Tragos nach weiteren sieben Minuten das Match beenden konnte.

Es folgten Siege 1930 ueber Jack Thompson, August Spankert, Casey Berger, und Nazzarino Poggi. Am 11 Februar 1931 besiegte Tragos in Hagerstown, Maryland Jack Reynolds. Bei dieser Show gab es auch ein Sparring Match zwischen dem Deutschen Boxweltmeister Max Schmeling und Charlie Wepner und Pedro Lopez. Am 11 Maerz 1931 verlor Tragos in New York City dann gegen Gino Garibaldi. Am 28 April 1931 besiegte erneut Ray Steele George Tragos nach 39:50 Minuten in Baltimore, Maryland. Am 15 May 1931 besiegte Tragos dann Curly Olson nach 30:13 Minuten in Frederick, Maryland. Tragos wird fuer das Match von der Frederick Post als ehemaliger Olympischer Heavyweight Champion bezeichnet, wobei Tragos weder ein Heavyweight noch ein Champion bei Olympia war. Am 2 September 1931 besiegte dann in St Louis der Canadische Amateur Wrestling Star Earl McCready George Tragos. The Moose wie man Earl McCready nannte ist der beste Canadische Amateur Wrestler in der Geschichte der seinen Weg ins Pro Wrestling fand.

“George Tragos was a great wrestler. A super wrestler and learned a little bit later by taking on all comers in carnivals and circuses and so forth, he learned the art in this country and they all exchanged these things and just to perpetuate the sport in this country why they would torture each other. And little by little, in England they had some very good wrestlers at that time and they'd just go up and down the road with the carnivals and circuses and clean everybody's plow because they'd have a good wrestler and a good fighter with each show. And I really wanted to get into that when I was a youngster about 17 or 18 but that`s when Ed Lewis and Ray Steele and George Tragos, they counseled with me and told me not to do it because it would lower my image. Looked like a I had something coming because at that time there was a kind of pecking order with the wrestlers and, I don't want to say this boastfully, but the people who could really wrestle were the ones who emerged.”
Lou Thesz

Im Januar 1933 verletzte sich George Tragos in einem Match gegen Jim McMillen in Evansville, Indiana. Auf dem Weg zurueck nach St Louis zog sich Tragos eine schwere Lungenentzuendung zu. Waehrend seiner drei monatigen Zeit im Hospital verlor er 50 Pounds. Nachdem Tragos aus dem Hospital entlassen wurde, ging er zurueck nach Griechenland um sich zu erhollen. Im September 1933 gab es das Match zwischen Jim Londos und Kola Kwariani in Athen, Griechenland, vor angeblich 110,000 Zuschauern, Tragos war dabei der Referee des Matches. Am 10 October 1934 traf George Tragos auf LaVerne Baxter, und besiegte ihn. Einen Tag spaeter schreibt die Evansville Press zudem Match:“The super-experience and ruggedness of George Tragos, Greek star, proved too much for the power of young LaVerne Baxter, French-Canadian of Montreal, in the semi-final. Tragos, making his first appearance here since the fall of 1932, proved just as tough and rough as ever, although a trifle heavy and not in perfect condition.Referee Sammy Carter awarded the first fall to Baxter after 17 minutes because Tragos persisted in using his fists. Baxter didn't want to take a fall that way but the penalty can't be declined, Mr. Carter said. Tragos won the second fall in 5:20 when he toppled backward on Baxter when the latter hooked on a body scissors. Tragos took the third fall in 4:20 with a series of crotch slams and kicks. Baxter, bleeding in the face, was given a hand by the fans who were aroused by the rough tactics of the Greek.”

Am 31 Januar 1935 traf George Tragos in St Louis, Missouri vor 14,921 Zuschauern (Main Event Jim Londos vs Ed Lewis) auf Orville Brown, und verlor gegen den spaeteren NWA World Heavyweight Champion. Am gleichen Tag findet sich in New York City das erste Match eines gewissen Hercules Tragos. Hercules Tragos trat spaeter auch als George Tragos auf, es war jedoch nicht der George Tragos von dem es hier geht, und er war auch nicht mit ihm verwandt. Dennoch wird Hercules Tragos oft verwechselt mit George Tragos, dazu jedoch spaeter mehr. Ueber das Jahr 1935 besiegte Tragos Wrestler wie Pat Murphy, Bobby Bruns, Jack Warner, Warren Bockwinkel, Don McIntyre, und verlor mehrmals gegen Orville Brown, Jim McMillen, Pat McGill, Joe Komar, und Rudy Strongberg. Am 14 April 1936 traf ein gewisse George Kondylis in Pomona, California mit Al Baffert in einem Handicap Match auf Ed Lewis. George Tragos Sohn Bill hat Jahre spaeter bestaetigt das sein Vater auch als George Kondylis auftrat in seiner Karriere. Zu jener Zeit war Tragos auch im Westen, sodass es zummindest moeglich wenn nicht wahrscheinlich ist, das es sich bei George Kondylis um George Tragos handelt. Die Idee zu dem Namen koennte Tragos daher haben das am 31 Januar 1936 der Grichische General Georgios Kondylis (The Strong Man of Greece) im alter von 55 Jahren verstorben ist. General Kondylis wurde weltweit bekannt das er die Repuplik Griechenland beendete und Koenig George II auf den Thron von Griechenland brachte.

Doch zurueck zu George Tragos, er trat einige Jahre unter dem Namen George Kondylis an der West und Ost Kueste an. Von Las Vegas, bis Los Angeles, und von New York City bis Atlanta finden sich Ergebnisse von ihm bis ins Jahr 1939 als Tragos nach St Louis zurueckkehrte und er wieder unter seinem wirklichen Namen auftrat. Im Maerz 1938 schreibt das Ring Magazine in ihrer Ausgabe:” George Kondylis, the mustachioed Greek, lays claim to the championship of his country, saying Jimmy Londos has been ducking him for years.” Am 22 September 1938 besiegte George Kondylis dann Bibber McCoy durch Disqualification als Bibber den Referee Benny Bortnick mit einer rechten ausknockte nach sieben Minuten. Am 13 October 1938 folgte fuer Kondylis ein Sieg in Washington ueber Sam Menacker. Es folgte eine Matchserie zwischen Karol Krauser und George Kondylis anfang 1939 die Krauser alle drei gewinnen konnte. Ab October 1939 finden sich wieder Matches von George Tragos in St Louis, das erste am 26 October 1939 als er Len Tocco besiegte. Am 21 Februar 1940 verlor George Tragos nach 13:42 Minuten gegen Bob Haak in St Louis. Das Match war ein Undercard Bout bei der Show die von World Champion Bronko Nagurski und Lou Thesz geheadlined wurde.

”I gained a lot of respect when I started working out with Tragos. Everyone was fearful of Tragos, because he had hurt a lot of people. Tragos would break your arm in a heartbeat. Guys told me, 'Don't work out with him. He's gonna hurt you.' Well, he never did, and not too many people wanted to mess with me, because I rubbed elbows with him. I saw it in Evansville. A young man had won a few matches and they had him in there with Tragos. The promoter told Tragos, 'This boy is going to beat you tonight.' Tragos just looked at him and said, 'I don't think so.' The promoter said, 'Listen, I should tell you, in fairness to you, this kid can wrestle a little.' George said, 'Well, let's just see how little he can wrestle.' I was right at ringside, because I knew the heat was on. When George was fired up, there was hell to pay. He went out there and, within a couple of minutes, he wristlocked this kid. You could hear the tendons snap a long ways away. When tendons snap, it's like a gigantic rubber band snapping. It was an unfortunate incident, because two weeks later, the kid lost his arm. We didn't have antibiotics or anything at that time. George hurt a lot of guys, but they were wrestlers. The only time he would do anything like that is if they were loudmouths.”
Lou Thesz

Am 1 June 1940 besiegte George Tragos in St Joseph, Missouri Fred Schacht durch countout. Promoter der Show war Gust Karras, und der bewarb den Event tatsaechlich mit “The Nazi Blitzkrieger“ Al Von Schacht. Bei der Show selbst wurde dann Fred Schacht vorgestellt, der Amerikaner war und sagte er sei Stolz darauf, tja einen Nazi angekuendigt und einen Patrioten praesentiert. Auf jedenfall war das Ergebniss das 15 zusaetzliche Polizisten Ringside waren, weil Al Von Schacht zuvor in Kansas City einen Massenschlaegerei unter den Zuschauern ausloesste. Das koennte auch der Grund sein, warum fuer die Show Al Von Schacht angekuendigt wurde, man bei der Show jedoch Fred Schacht praesentierte. Vielleicht fuerchtete Karras auch eine Massenschlaegerei unter den Fans bei dieser Show. Fuer Tragos ging es am 15 October 1940 weiter als ihn Frank Sexton besiegte, siehe unsere Frank Sexton Biographie. Am 30 May 1941 folgte ein Sieg von Tragos gegen Emil Dusek, ebenfalls in St Joseph, Missouri. Das letzte bekannte Match von George Tragos bestritt er dann am 2 October 1941 in Kansas City, Kansas gegen Benny Rosen und verlor es. Es kann sein das Tragos danach noch einige male antrat, jedoch ist kein Match davon bekannt, und als Fulltime Wrestler trat er eben im October 1941 zurueck. Danach trat ein George Tragos noch bis in die 50er Jahre an der Ostkueste an, hierbei handelte es sich jedoch um Hercules Tragos der von Jack Pfefer gebookt wurde. Nach seinem Retirement trainierte Tragos noch einige Jahre mit jungen Wrestlern. Am 5 September 1955 verstarb George Tragos dann in St Louis, Missouri im alter von 58 Jahren.

George Tragos war einer der pursten Wrestler wie ein Wrestler nur sein kann. Viele Wrestler seiner Zeit dachten das Tragos als Hooker sogut wie unbesiegbar waere in einem Shoot. Tragos war jedoch nie ein Star oder ein Main Eventer, er war der Policeman von Tom Packs in St Louis und demzufolge wurde er ueberwiegend in Undercard Matches eingesetzt. Lou Thesz sagte mal ueber seinen Mentor, das die groesste Starke UND Schwaeche von George Tragos war, wie ernst er das Professional Wrestling nahm, und das er nie sich ganz damit abfand ein Performer zusein. Tragos mochte keine Performer, und wenn es sein musste verletzte er seine Gegner. Jedoch gab es dafuer immer einen Grund wenn Tragos einen Gegner verletzte, zummindest einen Grund der Sinn fuer ihn machte. Sein Schueler Lou Thesz ging da viel vorsichtiger mit seinen Gegnern um, wobei Tragos immer zu Lou meinte:“You`re too easy on these Clowns!“. Wer mehr ueber George Tragos erfahren will, sollte das Buch “Hooker“ von Lou Thesz lesen, wenn ihr es nicht schon ohnehin getan habt.

”One time we went down to a place, and they had a heavyweight down there that was very good. At that time they were trying me out to see what I could do, and how well I could operate under stress. This young man had a pretty good track record. And I went in, and I was so uptight. I lived in terror of ever disappointing George and the people that had been helping me. And so I went out there, and I was so uptight, and the adrenaline was slowing. I hooked this guy and I beat him in 32 seconds. So the match was over, and we were driving back to St. Louis, and I asked George “How was the match?” He said: “Eh, it was all right.” And I said:”What do you mean all right? I beat him in 32 seconds!” He said:”If the guy had wrestled, you don`t beat him at all.” You couldn`t get a swelled head around George. You know, sometimes victories upset young people and they begin to believe their own publicity. But you couldn`t do that around George. In that way he was quite humorous. He never did smile or laugh, nothing was funny. They used to call him Ice Water. Not to his face, but behind his back. He was some kind of a man. Unbelievable guy!”
Lou Thesz



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