Favoriten:

ShopZone   Forum   Hall of Fame   Wrestling Almanac  

Fr. 24.03.2017 - 18:47 Uhr
   
 
 
 

..:: Wrestling Almanac: Legenden - Antonino Rocca ::..

Legenden - Antonino Rocca



Antonino Rocca war der Mann, der ein Millionenpublikum in den 1950er und 60er Jahren begeistern konnte. Im Tag Team mit Miguel Perez hat er sich vor allem in New York bleibenden Ruhm erkämpft. Ausverkauft - dieses Schild hing an vielen Kassen, wenn Rocca auftrat. Er avancierte zum Großverdiener und etablierte sich international. Seine Manager verdienten Unsummen. Zu Spitzenzeiten gab es nur wenige Wrestler, die sich mit seiner Popularität messen konnten. Im Nordosten der USA übertrumphte er gar die gesamte Konkurrenz und blieb mehr als 10 Jahre der Megastar des Wrestlings. Nach dem "Rücktritt" dann das perfekte Comeback als Kommentator bei der WWWF. Ehre wem Ehre gebührt: 1977 gab es für ihn die "Rocca Night". Doch nur kurze Zeit später brach er zusammen, sein Körper wollte nicht mehr, die Kräfte schwanden. Er stirbt überraschend und bleibt doch für immer eine Legende.

"Argentina" Rocca - so kannte man McMahons Superstar, der jedoch ursprünglich aus Italien kam. Am 13.04.1921 wurde Antonino Biasetton als Sohn von Antonio und Angela Basso Biasetton in Treviso bei Venedig geboren. Nach der Emigration nach Argentinien um 1939 begann er seine sportliche Laufbahn als Schwimmer, Fußballer und Rugbyspieler. Heute gibt es darüber eine ganze Reihe an Berichten, die sich vom Inhalt her teils widersprechen. Wahrscheinlich verließ Rocca aber seine Heimat Italien zusammen mit seinen Brüdern noch vor Ausbruch des 2. Weltkriegs. Dass der Kraft- und Leistungssport ihn mal ein Leben lang begleiten sollte, schien sich bereits früh herauszustellen. Im Alter von 16 Jahren maß er schon 6 Fuß und brachte über 200 Pfund auf die Waage. Sein athletischer Körperbau war eine wichtige Voraussetzung, um als Professional Wrestler zu bestehen. Doch noch kannte ihn in diesem Milieu niemand. Geschweige denn stand er selbst vor anderen Entscheidungen, als ausgerechnet im Ring zu performen. Das Studium der Elektrotechnik an der University of Rosario in Santa Fe schloss Rocca zwar ab, aber seine berufliche Zukunft ging dann doch in eine vollkommen andere Richtung. Anfangs wurde Antonino belächelt, wie er später selbst im gebrochenem Englisch sagte, als er am Turnier der Wrestler im Luna Park in Buenos Aires teilnahm: "Everybody think like joke I want to wrestle. The best wrestlers all over the world go to the tournament. But I take chance to compete with them. My first opponent was Kwariani. After eight minutes he gave up and I win my first match. After that Kwariani and I become friends and he help me make contacts." Tatsächlich sollte sich dieser Kontakt mit Kola Kwariani, seinem späteren Manager, noch als sehr wichtig erweisen.

Rocca hatte damals in Buenos Aires nicht die große Auswahl, da die Profi-Szene hier weitaus kleiner war, als etwa in Amerika, wo etliche Promoter konkurrierten. Dennoch bekam er trotzdem den ersehnten Push zum Wrestler durch Karol Nowina, Stanislaus und Wladek Zbyszko. Ab Mitte der 1930er Jahre bestimmten sie den Aufbau des Wrestlings in Süd Amerika. Der Turn vom exzellenten Schwimmer, vom meisterhaften Rugbyspieler ins Pro-Wrestling kam für Antonino, damals noch namentlich Biasetton, im Jahr 1940 unter Nowinas Management. Sein grundlegendes Training erhielt er von Kwariani und den Zbyszko Brüdern, die ihm so ziemlich alles vermittelten, was ein Profi mitbringen musste. Nowina prägte die ersten Jahre seiner Karriere entscheidend mit, bevor es ins Big Business nach Amerika ging. Als lokaler Promoter von Buenos Aires übernahm er sein Booking. Im Mai 1941 dann siegte Rocca beim Tournament im Luna Park. Ein erster Triumph, ein erster kleiner Schritt zum großen Megastar. Bald war klar, dass Professional Wrestling nicht nur Sport sondern auch Performance bedeutete. Aber wer konnte das damals besser als Rocca selbst? Die Manager rissen sich um ihn, um jenen Superstar, der, wie kein anderer vor ihm, die Massen mit Highflying-Moves und Entertainment begeisterte.

1948 bot sich die Chance auch in Amerika aufzutreten: Ex-Wrestler Nick Elitch tourte nach Süd Amerika und war von Roccas Potenzial mehr als begeistert. Er kontaktierte den findigen Matchmaker Karl Sarpolis in Dallas (Texas). Dieser sah die Schlagzeilen schon vor sich: "Rocca die Geldmaschine!" Sarpolis hatte ein Gespür für talentierte Wrestler. Auch bei Rocca ist er sich sicher gewesen, dass hier ein neuer Stern aufging. Was folgte war nur noch eine Frage der Zeit: Sarpolis drängte darauf ihn so schnell wie möglich nach Texas zu holen. Am 29.07.1948 schließlich gab Rocca sein USA-Debüt in Galveston. Er besiegte mit zwei Falls Gorilla Macias, einer von Sarpolis' zahlreichen Schützlingen. Nur kurz danach, am 06.08.1948, besiegte er in Houston Dizzy Davis um den Texas State Heavyweight Title. Das war nicht nur sein erster Titel in Amerika, es war auch gleich eine der bedeutendsten Trophäen des Pro-Wrestlings. Rocca überzeugte das Management rund um Morris Sigel, dem stärksten Promoter im Südwesten zu dieser Zeit. Man gab ihm die Chance sich als Champion zu beweisen. Es folgten Matches im Texas-Revier, bis Rocca Mitte September 1948 plötzlich im Fernsehen auftauchte. Promoterriese Fred Kohler organisierte eine Ausstrahlung aus Chicago, als er gerade gegen die Legende Lou Thesz kämpfte. Die Elite aller Manager und Promoter sahen Kohlers Sendungen, womit letztlich der Startschuss für Roccas dauerhafte Karriere gefallen war. Rocca verblieb bis Anfang 1949 in Amerika und kehrte dann nach Argentinien zurück. Aber lange war er nicht weg: Sarpolis hatte alle Türen geöffnet, bis New Yorks Wrestling Impresario Joe "Toots" Mondt sie kurze Zeit später noch weiter aufstieß. Mondt machte sich gerade unabhängig von New York Promoter Alfred Mayer. Er und Roccas früherer Trainer Kola Kwariani teamten, um das Management von Antonino zu übernehmen. In den 50er Jahren zog dieser Wrestler eine ganze Armada an Offiziellen hinter sich her. Vincent James McMahon aus Washington D.C. eingeschlossen. Jeder wollte mit dem neuen Topstar das große Geld verdienen.

Im Februar 1949 organisierten Mondt und William "Bill" Johnston die Rückkehr des Wrestlings in den Madison Square Garden, wo die vorerst letzte Show am 30.03.1938 lief. Der erste Anlauf scheiterte, da sich das Wrestling in New York erst wieder etablieren musste. Eine pulsierende Metropole war dort schon Chicago. Mondts Zugpferd ist bis dato Ex-Boxweltmeister Primo Carnera gewesen. Er und Rocca waren Teil der 2. MSG-Show am 12.12.1949. Vor 17.854 Zuschauern bezwang Rocca "Mr. America" Gene Stanlee. Es war der Beginn seiner langen Rolle als Favorit in New York. Erst Bruno Sammartino konnte ihn nach 1962 von der Superstarposition verdrängen. Nach Chicago boomte das Wrestling damals auch in Süd Kalifornien. Promoter Johnny Doyle und dessen Businesspartner Cal Eaton öffneten das Los Angeles Olympic Auditorium für ein Match von Rocca gegen "Baron" Michele Leone, Doyles Kassenschlager schlechthin. Am 08.03.1950 siegte Rocca vor 10.400 Zuschauern. Das Olympic platzte mal wieder aus allen Nähten. Auch den Rückkampf am 16.08.1950 sahen 10.000 Fans. Rocca und Leone trennten sich im Unentschieden.

Doch weder Los Angeles noch Chicago waren es, wo Antonino Rocca zum Megastar aufstieg. Es war der New Yorker Madison Square Garden. Das Territorium brauchte einen Aufwind, neue Gesichter, neue Sensationen, die den Garden auf lange Sicht hin füllen konnten. Bald kam mit Vincent James McMahon ein neuer Veranstalter ins Wrestling. Nach seiner ersten Show im Januar 1953 in Washington D.C., stand auch Rocca auf seiner Matchcard. Er war der erste Superstar seiner Liga, NWA Capitol Wrestling. Am 26.11.1956 debütierten Mondt und McMahon als Team mit einer Show im MSG. An Roccas Seite setzten sie den aus Puerto Rico stammenden Miguel Perez. Sie wurden als Face aufgebaut. Größer hätte ihr Erfolg als Tag Team danach nicht ausfallen können. Sie brachen schlichtweg alle Rekorde. Rocca war besonders bei italienisch stämmigen Fans beliebt. Ausländische Stars waren damals allgemein enorm populär. Die Saison 1956-57 bewies das eindeutig. Am 04.02.1957 kamen 19.300 Zuschauer in den MSG, um das Tag Team Rocca/Perez zu sehen. Beide wrestleten gegen die Heels Karl Von Hess und Hans Schmidt. Besonders Schmidt fungierte in jenen Jahren als Top-Heel. Natürlich siegten die Publikumslieblinge. Gut gegen Böse hieß es dann auch im März 1957, als man mit 19.995 Fans den nächsten Rekord brach. Rocca traf auf Schmidt. Einen riesigen Erfolg erreichten er und Perez schließlich am 30.03.1957 mit 20.125 Zuschauern. So viele Menschen hatte der MSG beim Wrestling seit 25 Jahren nicht mehr gesehen. Sie besiegten Don Stevens und Wildman Fargo um den US (World) Tag Team Title, den Capitol Wrestling kontrollierte. Die Bombe beim Publikum platzte, als am 26.01.1959 21.240 Fans zur berühmtesten Sportarena der Welt stürmten. Es war so voll, dass viele nur noch stehen konnten. McMahon setzte wieder auf Gut gegen Böse: Rocca und Perez besiegten die Grahams, Eddie und Jerry. Die Halle bebte am Ende vor Jubel. Alle vier gehörten zur Weltspitze der Tag Teams im Wrestling. Nur die Populärität der Faces war im Nordosten der USA noch stärker gewesen. Sowohl als Tag Team Wrestler wie auch als Single ist Rocca weltklasse gewesen. 1960 stand er auf Platz 3 hinter Pat O'Connor und Killer Kowalski.

Im November 1957 gab es ein Tag Team Match mit Rocca, das in New York für einen handfesten Skandal sorgte. Er und Edouard Carpentier kämpften gegen die Heels Dick "The Bruiser" Afflis und Dr. Jerry Graham. Als Rocca plötzlich nach einer Aktion von Graham anfing zu bluten, machte der Ringrichter Ernst und disqualifizierte das Team Graham/Bruiser. Das Publikum tobte, buhte, Stühle kamen geflogen - ja selbst Prügeleien unter Fans begannen. Bruiser und Graham wurden kräftig ausgebuht. Alle vier Wrestler mussten dann noch zur New York State Athletic Commission. Fiktion ist jedoch, dass die Kommission Afflis lebenslang als Wrestler sperrte. Als Folge daraus ging die Zahl der Zuschauer im MSG kurzzeitig kräftig zurück. Am 09.12.1957 ist mit rund 9000 ein Tiefpunkt erreicht worden. Doch Rocca sicherte weiterhin McMahons Einnahmen. Er blieb auch später der Garant für gute Unterhaltung, trotzdem er seine Erfolge aus den 50er Jahren nicht mehr toppen konnte.

Mehr als zehn erfolgreiche Jahre, charakterisiert durch eine unglaubliche Präsenz im Nordosten, hatten irgendwann ihr Ende erreicht. McMahon und Mondt formierten ihre Liga um: Neue Wrestler, wie Bruno Sammartino, performten jetzt als Superstars, gegen die Rocca nicht mehr ankam. 1963, mit Gründung der WWWF, splittete er sich auch von McMahon ab, und kehrte sogar als dessen Konkurrent nach New York zurück. Er teamte mit Manny Heicklen und eröffnete eine eigene Liga mit TV Shows aus dem Sunnyside Garden auf Long Island. Die Show hieß "All-Star Wrestling with Antonino Rocca" und sollte dem neuen WWWF Format Konkurrenz bieten. Allerdings ohne lange anhaltenden Erfolg, trotzdem sie durch Mid-Atlantic Promoter Jim Crockett Sr. unterstützt wurden. Damals einer der Großen im Wrestling-Business. Rocca bookte viele unbekannte Wrestler, die vorher noch niemand so richtig gesehen hatte. Bald musste er einsehen, dass seine Shows mit McMahons Formaten nicht wirklich standhalten konnten. Als Wrestler war er sensationell, doch als Promoter umso weniger.

1968 trat Rocca vom aktiven Geschehen "zurück". Es war jedoch nur ein zeitweiliger Rückzug, denn Jahre später war er wieder auf der Ringbühne zu sehen, die ihm einst so viel Ruhm und Ehre verleihte. Im Team mit Vincent Kennedy McMahon etablierte sich Rocca 1975 bei der WWWF auch als hervorragender Kommentator. Die Fans erlebten viele lustige Momente. Antonino wrestlete Mitte der 70er Jahre noch in Los Angeles und in der Karibik. Highlights aus seiner Karriere sind ferner: AWA Champion (Cleveland Version) 1953, Montreal World Champion bei Promoter Eddie Quinn im Mai 1954 und North American Tag Team Champion mit Perez im September 1976. Am 17.02.1977 ehrten ihn die New Yorker Promoter mit einer "Rocca Night". Er trat im Mainevent als Ringrichter auf. Das letzte Mal, dass ihn seine Fans sehen konnten. Nur zwei Tage später verschlechterte sich plötzlich sein Gesundheitszustand und er musste ins Roosevelt Hospital in New York eingeliefert werden. Knapp einen Monat später, am 15.03.1977, starb Antonino Rocca im Alter von 55 Jahren. Sein Tod kam für viele unerwartet. Was in Erinnerung blieb, war die faszinierende Ringpräsenz aus Highflying-Style und Face, aus italienischer Herkunft und auch als Comic-Star 1962 in "The Downfall of Superman". Bekanntheit erlangte auch sein Drop-Kick. Rocca verstand es immer, wie man das Publikum mit Wrestling begeisterte. Seine Markenzeichen waren ferner Headscissors, Airplane Spins, spektakuläre Top-Rope Aktionen und ein schillerndes Spiel mit dem Gegenpart im Ring, mit den Heels. Das ist das große Erfolgskonzept von McMahon Sr. gewesen. In Rocca hat er den Superstar gefunden, der ihm und seiner Liga damals solche großen Erfolge ermöglichte. Am 24.06.1995 wurde Antonino Rocca in die WWE Hall of Fame aufgenommen. Eine Ehrung seiner Verdienste um diese Liga, die er während der Nachkriegszeit entscheidend geprägt hatte.


Nach oben  -  Zu Favoriten hinzufügen  -  Kommentar abgeben / Forum besuchen
Wrestling Almanac

50. Todestag von Paul Bowser

Auf den Spuren von Jakob Koch - Ein Reisebericht

Biographie: Antonio Pierri

Biographie: Chavaret

Biographie: Edwin Decker

Biographie: Ernst Roeber

Biographie: George Steadman

Biographie: Gerhard Schäfer

Biographie: Gustl Kaiser

Biographie: Hugh Nichols

Biographie: Stanley Weston

Biographie: Thomas Topham

Der Madison Square Garden

Der starke Meisinger

Deutsche Wrestling Chronik

Die Chronik der McMahons

Die deutsche Turnerbewegung

Die großen Catcher-Skandale

Die größten Promoter des Wrestlings - Cal Eaton

Die größten Promoter des Wrestlings - Eddie Quinn

Die größten Promoter des Wrestlings - Frank Tunney

Die größten Promoter des Wrestlings - Fred Kohler

Die größten Promoter des Wrestlings - Jim Barnett

Die größten Promoter des Wrestlings - Jim Crockett Senior

Die größten Promoter des Wrestlings - Johnny Doyle

Die größten Promoter des Wrestlings - Morris Sigel

Die größten Promoter des Wrestlings - Pedro Martinez

Die größten Promoter des Wrestlings - Stu Hart

Die größten Promoter des Wrestlings - Vincent James McMahon

Die jüngsten World Champions aller Zeiten

Die Ringerverbände im Berufsringkampf

Die Ursprünge des Catchens

Ernst Roeber neuer American Greco-Roman Champion

Geschichte des Amerikanischen Wrestlings - 1950er/60er Jahre

Giganten im Wrestling

Heavyweight Wrestling from Bridgeport

Jahrhundertkämpfe

Legenden - Antonino Rocca

Legenden - Bob Orton Sr.

Legenden - Dick Hutton

Legenden - Eddie Graham

Legenden - Killer Kowalski

Legenden - Orville Brown

Legenden - Rikidozan

Legenden - Verne Gagne

Neustart des Wrestlings im Madison Square Garden

NWA Booking Offices (1948-95)

NWA History

NWA Membership Roster (1948-95)

NWA Promotion Archiv

NWA Rechteverkauf an TBS

TURNIERARCHIV / MEISTERSCHAFTEN – BREMEN

TURNIERARCHIV / MEISTERSCHAFTEN – HANNOVER

Turnierarchiv Europa

Vom Ende des Catchens

W4E Biografien - Dr. Karl Sarpolis

W4E Biografien - James Dudley

W4E Biografien - John McMahon

W4E Biografien - Raoul le Boucher

W4E Biografien - Robinet

W4E Biografien – Jess Pedersen

W4E Promotion Archiv

Wrestling - Stammbäume

 
W4E Intern

 
W4E ShopZone
 






© 2000 - 2017 WWF4ever.de - Impressum
WWF4ever.de ist eine private Wrestlinghomepage von Fans für Fans

Alle hier veröffentlichten Beiträge und Statistiken wurden exklusiv für diese Internetseite WWF4ever.de geschrieben. Jegliche Verbreitung und Veröffentlichung (wenn auch auszugsweise oder verändert) ist ohne schriftliche Zustimmmung von WWF4ever.de untersagt.