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Do. 14.12.2017 - 11:06 Uhr
   
 
 
 

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Spiele Review: WWE SmackDown! vs. RAW 2006 Review


Am 11.11.2005 erschien das neueste WWE Game für die PS2, was auch gleichzeitig das letzte WWE Game für die in die Jahre gekommene Konsole darstellt.

Nachdem man das Intro hinter sich gebracht hat, kommt man gleich zum Hauptmenü. Dort findet man die gewohnten Features und kann auch sogleich mit einem ersten Match beginnen.
Zunächst überwiegt auf jeden Fall die grandiose Grafik, an der es wirklich kaum etwas auszusetzen gibt. Zwar gibt es hin und wieder ein paar Clippingfehler, aber dies fällt kaum ins Gewicht. Im ersten Match werden einen die Neuerungen auch schnell auffallen. Durch eine Ausdaueranzeige wird angezeigt, wie fit euer Wrestler noch ist. Wenn man viele Running Moves zeigt, geht die Puste eueres Kämpfers schnell aus. Auffüllen kann man die Anzeige wieder durch Halten der Select-Taste. Allerdings ist man in dieser Zeit ohne Schutz vor dem Gegner und man kann leicht angegriffen werden. Wichtig ist die Kondition insofern, weil ihr euch ansonsten langsamer bewegt und nicht mehr rennen könnt, ohne vor Erschöpfung zusammenzubrechen. Gewöhnungsbedürftig ist das zwar allemal, aber dadurch kommt das Spiel realistischer herüber.
Leider kann man sich auch keine Finisherpunkte vor dem Match mehr einstellen, was gegen andere menschliche Spieler immer gut ankam. Diesmal kommt es nicht nur darauf an, viele Moves auszuführen, sondern vor allem auch auf die Gesinnung, sprich Face oder Heel. Als Face bekommt man seine Finisherleiste ziemlich schnell voll, wenn man Aktionen vom Top Rope macht, während man als Heel die Leiste mit Waffeneinsatz sofort voll hat. Das Konzept mag vielleicht gut gemeint sein, aber so hat man schon nach 15 Sekunden einen kompletten Finisherpunkt. Wenn man seinen Finisher nicht gleich verbraucht, hat man die Möglichkeit, den Finisher mit L1 und L2 zu speichern. Wenn man so die Leiste nochmals füllen kann bis sie aufblinkt, ist man als Face durch Drücken von L1 + L2 in der Lage den Finisher des Gegners zu stehlen oder als Heel einen Super Dirty Move, wie z.B. einen Cheapshot auszuführen. Außerdem kann man einen Finisherpunkt dazu verwenden, einen Taunt des Gegners nachzumachen, so dass die gegnerische Leiste sinkt oder man kann eine weitere Neuerung ausführen, nämlich den Possum Pin. Dazu muss man am Boden liegen und O gedrückt halten und wenn dann der Gegner eine Aktion versucht schnell die Kontertasten L2 oder R2 drücken, so dass ein überraschender, schneller Pin ausgeführt wird.
Drei neue Matcharten gibt es noch zu bewundern: Fullfill Your Fantasy, Bar Brawl und Burried Alive.
Bei FYF prügeln sich zwei Divas, bis die FYF-Leiste gefüllt ist. Dies gelingt entweder mit Einsatz eines Kissens oder durch Ausziehen der Kleidungsstück, bekannt aus den Bra and Panties Matches.
Beim Bar Brawl handelt es sich quasi um einen Backstage Brawl mit verschiedenen Bar Elementen, wie z.B. einem Billiard-Tisch. Quasi die ganze Umgebung ist interaktiv und somit auch zu gebrauchen, um den Gegner dagegen zu befördern.
Das Burried Alive Match ist im Prinzip ein Sarg Match, bei dem der Gegner in selbigen verfrachtet werden muss. Dazu ist ein kleines Minigame erforderlich, indem man gewisse Tasten schnell drücke muss.
Im Exhibition Mode kann man diesmal endlich wieder die Titel verteidigen und gewinnen, was allerdings keine Auswirkungen auf den Story Mode hat, da dort schon voreingestellt Titelträger vorhanden sind.
Fängt der Story Mode zunächst noch spannend an, wird nach dem dritten Durchspielen, allerdings schon so gut wie alles wiederholt, da nur eine unterschiedlich Hauptstory zwischen dem RAW und SmackDown Story Mode existiert. Zwar kann man mit unterschiedlichen Auswahlmöglichkeiten die Geschichte leicht verändern, das Grundgerüst bleibt jedoch. Insgesamt also eher nicht die erwartete tolle Neuheit und auch die Langzeitmotivation hält sich hierbei in Grenzen.
Vier Challenges in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden gibt es außerdem noch zu bewältigen. In jeder Stufe gibt es je 15 Herausforderungen zu meistern, wobei manche nicht ganz einfach zu schaffen sind. Mit einem zweiten Controller kann man sich dabei allerdings recht leicht behelfen, wenn man nicht mehr weiterkommt. Hat man eine Stufe erledigt, schaltet man diverse Sachen frei. Da in den leichten Schwierigkeitsgraden die schwierigeren Challenges lauern, kann man das Ganze ziemlich schnell bewältigen. Wenn man dies und den Story Mode komplett geschafft hat, gibt es eigentlich auch nicht mehr viel freizuschalten...
Mit dem Manager Mode ist diesmal auch ein Wrestling-Simulator in ein WWE Game integriert worden. Zuerst sucht man sich seinen Brand aus und dann wird abwechseln ein Superstar für die Show verpflichtet, wobei der Computer beginnt. Bei RAW gibt es den Woman?s Title, bei SD den Cruiserweigh Title, so dass man darauf achten muss, welche Wrestler man einkauft mit dem vorhandenen Geld. Wichtig ist es hierbei, gute Fehden laufen zu lassen, da dadurch im Laufe der Zeit auch besser Matches herauskommen. Je mehr Overness ein Wrestler besitzt, desto bessere Matches kann er zeigen. So kann z.B. auch ein Big Show vs Undertaker Match mit bis zu 5 Sternen bewertet werden. Aber um seine eigenen Wrestler so over zu bekommen, müssen sie gut aufgebaut werden und gute Fehden bekommen. Mit dem gegnerischen Roster kann man Tauschgeschäfte machen, die aber nur angenommen werden, wenn der gegnerische Wrestler weniger Overness hat und wenn der eigene nicht verletzt ist. Verletzungen kommen allerdings recht häufig vor, wenn man spektakuläre Matcharten, wie Hell in a Cell booken möchte. Darum ist auch auf die Müdigkeitsanzeige seiner eigenen Leute zu achten, so dass sie nicht überstrapaziert werden. Simulatorenfreunde dürften bei dieser Spielart durchaus auf ihre Kosten kommen, da die gegnerische Show auch nicht allzu leicht zu schlagen ist.
13 Legenden sind insgesamt freispielbar sowie etliche Pokale und Einrichtungsgegenstände für den eigenen Locker Room, in dem es eine Übersicht über die Challenges gibt, eine Statistik seiner Matches vorfindet und Legenden und anderes in der Shopzone kaufen kann. Außerdem kann man sich seinen Locker Room so einrichten und gestalten, wie man es mit den freigespielten Gegenständen denn gerne hätte.
Leider wurde es versäumt, ein aktuelleres Roster einzubringen und zweite Ringkleidungen für die aktiven miteinzubinden (Kane?s Maske und die zwei Anzüge bei JBL und HHH zählen nicht wirklich). Der Frustfaktor ist zudem beim höchsten Schwierigkeitsgrad ziemlich hoch, da einfach fast alles ausgekontert wird, was wirklich unrealistisch herüberkommt. Das Submission System ist eigentlich ganz annehmbar, allerdings auch verbesserungswürdig.
Wie man merkt, kann die erste Euphorie leicht in Enttäuschung ausarten, aber nichtsdestotrotz ist SmackDown vs RAW 2006 eine gute Weiterentwicklung und Verbesserung im Vergleich zu den Vorgängern. 

Zu beziehen ist das Game u.a. über unseren W4E Shop. Viel Spaß beim Zocken.



In der W4E ShopZone könnt ihr euch den Artikel über Amazon.de (vor)bestellen.

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